Beiträge zu Lazise

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Kunsthistorisch interessant ist die kleine romanische Kirche Santa Maria di Cisano. Ihr Ursprung wird in der Mitte des 12. Jahrhundert vermutet. Zwischen 1853 und 1854 wurden weite Teile der Kirche erneuert. Einige lombardische Schmuckplatten, welche das Gotteshaus zieren, sind sehr gut erhalten.

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Ebenfalls in Cisano zu bewundern: das Olivenölmuseum Museo dell’Olio. Er wird die jahrhundertalte Tradition der Olivenölproduktion veranschaulicht.

Am ersten Wochenende im September verwandelt sich der kleine beschauliche Ort in rege Betriebssamkeit - das Sagra dei osei steht an. Dabei handelt es sich um das Fest der Singvögel. Das Fest hat antike Wurzeln und lässt sich bis aufs Mittelalter zurückführen. Was ehemals ein Messe für Singvögel war, ist heute auch eine große Kirmes mit Karussell, Buden und Fahrgeschäfte. Im Mittelpunkt stehen aber nach wie vor die Amseln, Finken oder Nachtigallen. Hier gibt es alles, was man zur Vogelzucht braucht. In einem großen Zelt werden Köstlichkeiten aus der Region angeboten, wie Trippa mit Polenta, Entenbraten oder „pasta e fagioli“, eine Bohnensuppe mit Nudeln. Ein spektakulätes Feuerwerk beendet das mehrtägige Fest.

Mit Lazise verbindet sich ein spezielles geschichtliches Ereignis. Im Mai 1509 unterlag das venezianische Heer den kriegerischen Auseinandersetzungen bei Agnadello. Der Kapitän des Sees „Zuane Moro“ soll die gesamte Flotte mit Steinen beschwert, in Brand gesetzt und schließlich versenkt haben. Vor dem neuen Hafen von Lazise befindet sich in etwa 500 Meter Entfernung vom Ufer in einer Tiefe zwischen 24 und 27 Metern das Wrack der im 16. Jahrhundert gesunkenen Galeere. Sie hat eine Größe von 30 Metern Länge und drei Metern Breite.

Lazise lag2017 Pan4Auch in Lazise waren die Skaliger zu Hause. Kein Wunder, dass es hier eine entsprechende Burg gibt. Sie wurde gegen Ende des 9. Jahrhunderts zur Verteidigung gegen die Hunnenplage erbaut. Mehrere Umbauten sowie zusätzliche Festigungswerke folgten. Die Scaliger-Burg zählt zu den besterhaltenen Festungsanlagen am Gardasee und befindet sich im Park der Villa Bernini.

Eine bewegende Geschichte hat die Kirche „San Nicoló“. Sie wurde im 12.Jahrhundert von den Einwohnern errichtet und dem heiligen  Nikolaus gewidmet. Er galt damals als Patron der Gewässer und Seefahrer. Im Laufe der Zeit wurde das Gotteshaus umfunktioniert. Es diente als als Lager, Kaserne, Wohnstätte sowie Lichtspieltheater. Erst seit 1953 wird sie wieder als Kirche benutzt. Im Inneren sind einige Fresken zu bewundern. Die bekannteste davon ist die „Stillende Madonna auf dem Thron“, die aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Geschichtsträchtig und interessant ist die „Veroneser Zollstelle“, die sich unmittelbar neben der Kirche San Nicoló befindet. Sie wurde im 14. Jahrhundert ursprünglich als Arsenal der Scaliger und der Venezianer erbaut. In dem Gebäude wurde zunächst Salpeter produziert, was zur Herstellung von Schießpulver benötigt wird. Später war es Zollstelle für die Waren, die von Venetien im- und exportiert werden sollten und verfügte außerdem über eine Baumwollweberei sowie die “Casa del Fascio”, das Verbandshaus.

Das Gebiet rund um Lazise gehört zu den attraktivsten, Aktion-reichsten und vielseitigsten Regionen am Gardasee. Im Umkreis von wenigen Kilometern findet man große Vergnügungs- und Wasserparks, die den Urlaub, gerade für Kinder, äußerst spannend machen: Gardaland, Canevaworld, Safaripark, Landschaftspark Sigurta Giardini und vieles mehr.

Südlich von Lazise liegt wenige Minuten vom Gardasee entfernt das Örtchen Colà. Dort befindet das Thermalbad „Parco Thermale del Garda“, das mitten eines wunderschönen Parks eingebettet ist. Der 5.000 Quadratmeter große Thermalsee mit seinen Springbrunnen, kleinen Wasserfällen, Grotten und verschiedenen Unterwassermassagen lädt zu einem wohltuenden, entspannenden Bad ein – Erholung pur.

von Andreas Greil - Lust auf Gardasee

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Lazise: Ausflüge, Genuss und Lifestyle

Valpolicella: Urlaub im Weinparadies

Der Name Valpolicella ist vor allem für die italienischen Weine bekannt, die aus dieser Region kommen. Es handelt sich dabei um eine kleine Region, die im Südosten des Gardasees liegt.

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Lazise: Sehenswürdigkeiten

Kunsthistorisch interessant ist die kleine romanische Kirche Santa Maria di Cisano. Ihr Ursprung wird in der Mitte des 12. Jahrhundert vermutet. Zwischen 1853 und 1854 wurden weite Teile der Kirche erneuert. Einige lombardische Schmuckplatten, welche das Gotteshaus zieren, sind sehr gut erhalten.

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