Beiträge zu Verona

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Allein das mittelalterliche Zentrum Veronas zieht seine Besucher in den Bann. Von triumphalen Bögen, prachtvollen Plätzen bis hin zu beeindruckenden Schlössern und natürlich der imposanten Arena ist in der Metropole alles für ein wundervolles Sightseeing vorhanden.

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Castelvecchio und Ponte Scaligero wurde 1354 bis 1356 von Cangrande II. della Scala erbaut. Das Castelvecchio und die mit Zinnen bekrönte Festungsbrücke sind architektonische Meisterwerke. Zweck des Kastells und des Ponte Scaligero war es, den Fluchtweg der Scaliger zum anderen Ufer der Etsch zu sichern.

Der dreibögige Ponte Scaligero war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung mit einer Hauptspannweite von knapp 49 m die größte Segmentbogenbrücke der Welt. Die Burg beherbergt heute ein Museum mit Werken der Veroneser Malerei und Skulpturen aus dem Mittelalter. Am Corso Cavour, zwischen dem Castelvecchio und der Porta Borsari, der dann bis zur Porta Nuova Corso Castelvecchio heißt, stehen eine Anzahl sehenswerter Paläste. Im Palazzo Scannagatti (1530 bis 1537) sind das Museo Civico di Storia Naturale und das Naturhistorische Museum untergebracht.

Piazza delle Erbe: dieser wunderbarer Platz inmitten der Stadt lädt zum Staunen und Rasten ein. Den Mittelpunkt des Platzes stellt die Berlina dar, ein Baldachin aus dem 16. Jahrhundert, welcher auf Säulen ruht. Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten umgeben den historischen Platz. Er war Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik. Vom 84 Meter hohen Stadtturm bietet sich Besuchern eine herrliche Aussicht auf Verona. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegenüberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an römische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Auch in Verona wurde der Apostel Markus verehrt. Davon zeugt die Marmorsäule mit dem geflügelten Löwen, die an der Piazza della Erbe hervor ragt.

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Von diesem wunderbaren Platz sind es nur ein paar Schritte zur Casa di Giulietta (Haus der Julia), mit dem berühmtesten Balkon der Litaraturgeschichte: „Romeo und Julia“. Der berühmte Balkon aus Shakespeares zweitem Akt zweite Szene des Liebesdramas erfreut sich so großem Zuspruch, dass zum Teil das Gedränge im Innenhof in der Via Cappello 23 zu groß wird. Besonders wenn man noch die rechte Brüste der bronzenen Julia-Statue berühren möchte – das bringt angeblich Liebesglück. Man sollte sich also in etwas Geduld üben. Zumal man wissen sollte, dass Shakespeare nie in Verona war und der berühmte Balkon, hergestellt aus einem altem Sarkophag, nachträglich für Touristen angebaut wurde.

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Etwas abseits des Stadtzentrums, aber auf jeden Fall eine Besichtigung wert, ist die bedeutendste Kirche Veronas: die Basilika San Zeno Maggiore. Die romanische Kirche stammt aus dem 11. - 12. Jahrhundert Die Kirche ist Zenon von Verona geweiht, einem Bischof Veronas. Zenon wurde bereits kurz nach seinem Tod als Heiliger verehrt. Oberhalb des Eingangsportals der imposanten Kirche befindet sich das Tympanon mit der Darstellung von Zenon, während dieser den Drachen erschlägt. Rechts sind die berittenen Patrizier und links ist das Volk von Verona dargestellt. Um das Portal herum wurden Reliefplatten aus Stein angebracht, die verschiedene Szenen der Erschaffung der Welt zeigen. Einige der Platten stammen aus der Zeit der Arianer und zeigen Theoderich im Kampf. Die beiden romanischen Bronzetüren von San Zeno sind nur vom Inneren zugänglich und somit vor Wettereinflüssen geschützt. Mit ihren 24 Bildtafeln gehören sie zu den besonderen Schätzen der Kirche. Ein wunderschöner Kreuzgang führt ins Innere der dreischiffigen Kirche. Das Bild im Hochaltar wurde vom Maler Andrea Mantegna in Form eines Triptychons gestaltet und gehört zu den Meisterwerken der Kirche.

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Ein weiteres sehenswertes Gotteshaus ist die Kirche Sant’ Anastasia. Sie ist ein wunderbares Beispiel der italienischen Gotik. Mit dem Bau dieser Kirche wurde 1290 nach dem Entwurf der Architekten und Dominikanermönche Fra Benvenuto da Bologna und Fra Nicolò d’Imola begonnen. In römischer Zeit endete hier die Via Postumia.

Ein Juwel altrömischer Architektur ist die Brücke Ponte Pietra. Die eindrucksvolle Bogenbrücke führt über den Fluss Etsch. Der lateinische Name der um 100 vor Christus erbauten Brücke lautete in der Antike „Pons marmoreus“ („Marmorbrücke“). Sie besitzt fünf Bogen und ihr Bau lässt sich auf die voraugusteische Zeit zurückführen. Die Brücke wurde mehrere Male von Hochwassern zerstört. Alberto della Scala errichtete 1928 den Bogen nahe am rechten Ufer neu. Gleichzeitig wurde der hohe Wachturm errichtet. Die Verschiedenheit des Baumaterials verleiht der Brücke einen malerischen Charakter. Vier der Bögen und ein Teil der Pfeiler wurden am 15. April 1945 während des Zweiten Weltkrieges von sich zurückziehenden deutschen Truppen größtenteils gesprengt. 1957 bis 1959 baute man mit Originalmaterial und mit den aus dem Fluss geborgenen Originalblöcken die Bögen wieder auf.

 

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