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Die Arena von Verona ist heute – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte noch erhaltene antike Amphitheater der Welt und weit über die Grenzen Veronas hinaus bekannt.

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Die Arena von Verona ist heute – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte noch erhaltene antike Amphitheater der Welt und weit über die Grenzen Veronas hinaus bekannt.

Es wurde im 1. Jahrhundert zum Ende der Regierungszeit von Kaiser Augustus erbaut. Die Arena wurde aus weißem und rotem Kalkstein errichtet. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen, Man muss sich das Original jedoch mit einer zusätzlichen Außenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen.Das Innere der Arena besteht aus 45 Sitzreihen, welche 45 cm hoch und 45 cm tief sind.

Die 152 Meter lange Anlage war Schauplatz für Gladiatorenkämpfe, Tierkämpfe oder andere volkstümliche Veranstaltungen und Vorführungen. Bis ins zehnte Jahrhundert war die Arena fast vollständig erhalten. Im elften Jahrhundert stürzte die Außenmauer aufgrund eines Erdbebens allerdings ein. Die „Ala“, ein Flügel der Außenmauer aus fünf Pilastern und Arkaden, ist noch bis heute erhalten und ermöglicht eine gute Vorstellung der ursprünglichen Größe des Bauwerks. Dass die Arena über all die Jahre hinweg stets geschützt und gepflegt wurde, ist vor allem den Bewohnern Veronas zu verdanken, die sich seit dem zwölften Jahrhundert für das Bauwerk einsetzten.

Die erste Opernaufführung in der Arena fand am 10. August 1913 anlässlich des 100. Geburtstages von Giuseppe Verdi statt. Um den Geburtstag des Komponisten gebührend feiern zu können, hatten sich Dirigent Tullio Serafin, Tenor Giovanni Zenatello und Impressario Ottone Rovato gemeinsam um einen Ort bemüht, der ihnen der Größe des Maestro angemessen erschien. Entgegen aller Befürchtungen war die Akustik so gut wie in einem geschlossenen Raum.

Heute erleben bis zu 22.000 Zuschauer in den Sommermonaten die berühmten Opernfestspiele. Die berühmteste Aufführung dürfte dabei „Aida“ sein. Aber nicht nur Klänge klassischer Opern erfüllen das Rund, sondern es geben sich auch moderne Künstler in dieser außergewöhnlichen Umgebung de Ehre. So wird die Arena auch zum Stelldichein von nationalen italienischen und internationalen Künstlern. Gianna Nannini hat sich ebenso angekündigt wie die Band „Pooh“ (8. und 9. September 2018). Und Zucchero, der König des Blues, spielt gleich an zehn Abenden von Mitte bis Ende September in der Arena. Adele kommt ebenso, wie der Gitarrist von Pink Floyd David Gilmour. Selbst deutsche Popkultur ist zu Gast. Mit Kraftwerk und ihrem 3D-Konzert zieht avantgardistische Popkultur in die Arena ein.

 

Opernaufführungen 2018
Die Opersaison 2018 findet in diesem Jahr zum 96. mal statt und geht vom 22. Juni bis zum 1. September 2018. Es sind 47 Aufführungsabende geplant. Das Festival wird mit einer neuen Inszenierung von Georges Bizets Carmen eröffnet, einer der weltweit meistgespielten Opern. Es folgen die großen klassischen Werke in eindrucksvollen Aufmachungen sowie Giuseppe Verdis Nabucco in der Inszenierung, mit der die vergangene Opernsaison 2017 eröffnet wurde.

Auf dem Spielplan stehen insgesamt fünf Opern: außer den bereits genannten Carmen und Nabucco, Aida von Giuseppe Verdi, Turandot von Giacomo Puccini und Il Barbiere di Siviglia von Gioachino Rossini. Zwei nicht zu versäumende Ereignisse bereichern das Programm: Roberto Bolle and Friends, ein absolutes Muss in der Ballettwelt und Verdi Opera Night für ein einzigartiges Festival, das seit über einhundert Jahren das Publikum in Verwunderung versetzt und begeistert. Höhepunkt ist sicherlich die am 26. August stattfindende Verdi-Nacht. Hier geben sich die Stars der internationalen Opernwelt bei der unvergänglichen Musik von Giuseppe Verdi ein Stelldichein. Unter der musikalischen Leitung von Andrea Battistoni singen in den weiblichen Rollen der Verdiopern Lisette Oropesa, Maria Mudryak und Violeta Urmana sowie in den männlichen Rame Lahaj, Francesco Meli, Luciano Ganci, Luca Salsi und Simone Piazzola, begleitet vom Orchester und dem Chor der Arena von Verona.

 

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